Tagesgeld Zinsen
Wer sein Geld anlegen will und das, wenn möglich ohne hohes Risiko, der wählt gerne das Tagesgeld-Modell. Warum? Weil diese Form der Anlage mit hohen Zinsen und Renditen punktet und daher mehr und mehr Anleger überzeugt, ihr Geld hier zu investieren. Wirft man einen genaueren Blick auf die Zinsen der Tagesgeldkonten, so merkt man auch als Laie, dass sich das Zinsniveau hier fast dem der Festgeldkonten angeglichen hat. Man behält aber die Flexibilität und die schnelle Verfügbarkeit, die beim Festgeld nicht gegeben sind. Selbst in Zeiten schwacher Konjunktur und wirtschaftlicher Stagnation hielten sich die Tagesgeld-Zinsen auf einem Level von rund 1,50% pro Jahr. In besseren Zeiten – die jetzt nu hoffentlich wieder kommen – sind Spitzen von bis zu 2,0% pro Jahr durchaus realistisch und möglich. Um aber letztlich das Beste für die eigene Geldanlage herauszuholen, sollte man vor Eröffnung eines Kontos bei einer bestimmten Bank genau vergleichen, was am Markt gerade so geboten wird und welche Bank mit welchen Konditionen wirbt.
Das Tagesgeldkonto als Top-Anlageform
Grundsätzlich kann man aber sagen, dass das Tagesgeldkonto fast immer mit seinen Zinsen vor anderen Geldanlagemöglichkeiten rangiert und auch in Sachen Flexibilität und Sicherheit kaum zu schlagen ist. Des weiteren besteht ein Vorteil darin, dass beim Tagesgeldkonto die anfallenden Zinsen in der Regel jeden Monat, ansonsten aber vierteljährlich ausgeschüttet werden, man profitiert also vom Zinseszins. Das bedeutet, dass die Zinsen dem Konto gutgeschrieben werden, den dort zu verzinsenden Betrag ja erhöhen und auf diese Summer wiederum mehr Zinsen gezahlt werden. Das Geld arbeitet also doppelt für den Anleger. Mit dem Zinseszins-Effekt entfaltet das Tagesgeld erst seine volle Wirkung und erhöht die individuelle Rendite bisweilen enorm.
Keine Kosten und hoher Nutzen
Ein Tagesgeldkonto kostet nichts – diese Pauschalaussage kann man guten Gewissens machen, denn es ist tatsächlich so. Es gibt auch in den meisten Fällen keinen Mindestanalagesumme wie beim Festgeld. Man kann daher also ruhig schon kleinere Beträge auf das Konto packen und es dort arbeiten lassen. Optional legt man das Kapital auch nur wenige Tage oder Wochen an, denn mit den genannten Zinssätzen rentieren sich auch kurze Anlagezeiten. Man bleibt folglich mit dem Tagesgeldkonto immer kurzfristig liquide und kann das Geld schnell abrufen, wenn man es braucht.